Pflegekräftemangel? Nicht mit uns! Schulen für Pflegeberufe Herford-Lippe erweitern ihr Ausbildungsangebot

(Detmold/Herford) Drei zusätzliche Ausbildungskurse in der Gesundheits- und Krankenpflege in diesem Jahr bieten die Schulen für Pflegeberufe bereits an. Diese zusätzlichen Kurse bedeuten, dass die Schulen und damit auch die beiden Trägerkliniken in Herford und Lippe die Zahl ihrer Ausbildungsplätze auf insgesamt 448 erhöht haben.

Nun erweitern die Schulen ihr Ausbildungsangebot wiederum um zwei einjährige Kurse für die Ausbildung zur staatlich geprüften Gesundheits- und Pflegeassistenz. Insgesamt werden 50 neue Ausbildungsplätze, jeweils 25 in Detmold und Herford,  angeboten.

Mit dieser Ausbildungsoffensive tragen die Schulen für Pflegeberufe Herford-Lippe dazu bei, das Zukunftskonzept 2025 des Kreises Lippe Wirklichkeit werden zu lassen. „Die Qualität in der  Pflege hängt entscheidend davon ab, dass es gelingt, Fachkräfte an die Region zu binden.“, sagt Landrat Dr. Axel Lehmann und ist sich gewiss, dass „solche zukunftsfähigen Bildungsangebote helfen, die medizinische Versorgung der Lipperinnen und Lipper langfristig zu sichern.“

Und allen Akteuren ist klar: Attraktive, innovative Ausbildungsangebote sind dafür eine Grundvoraussetzung. „Mit dem Innovation Campus Lemgo entsteht ein Quartier für  Bildung, Forschung und Wirtschaft, das von der Berufsorientierung über die Aus- und Weiterbildung und das Studium bis hin zu Forschung, Entwicklung und Unternehmensgründung die Wettbewerbsfähigkeit Lippes in Hinblick auf die Fachkräftegewinnung stärken wird“, so Lehmann. „Dort eröffnen sich zukünftig auch ganz neue Chancen für die Pflegewissenschaften.“

„Die Bewerbungen für den neuen Ausbildungsgang können ab sofort eingereicht werden“, erklärt Tobias Bach, Gesamtschulleiter der Schulen für Pflegeberufe. Ausbildungsstart ist dann am 1. August in Detmold, in Herford beginnt der Kurs am 1. November dieses Jahres. Voraussetzung ist mindestens ein Hauptschulabschluss,  ein vergleichbarer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.

„Damit ermöglichen wir mehr Menschen den Zugang zu den dringend benötigten Pflegeberufen“, so Bach, „zumal der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung im Anschluss den Zugang zu einer dreijährigen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege erlaubt.“