Neubau des „Gesundheitszentrum Detmold“ auf dem Gesundheitscampus am Klinikum Lippe

Detmold. Der Detmolder Standort des Klinikum Lippe wird sich in den kommenden Jahren zum Gesundheitscampus entwickeln. Bis zum Jahr 2030 sind umfangreiche Um-, Aus- und Neubauten geplant. Investitionen in die bauliche und medizinische Infrastruktur, in Forschung und Lehre sowie die Verzahnung von ambulanter und stationärer Patientenversorgung stehen dabei im Fokus.

 

„Das Klinikum Lippe entwickelt den Standort Detmold hin zu einem Gesundheitscampus mit zukunftsfähiger Infrastruktur und Angeboten für die Lipperinnen und Lipper. Hierfür wird das Klinikgebäude sukzessive modernisiert. Zudem schafft das geplante Gesundheitszentrum für Ärzte und medizinische Dienstleister sowie Patienten hervorragende Bedingungen für eine umfassende gesundheitliche Versorgung“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Lippe GmbH.

Das „Gesundheitszentrum Detmold“ mit Ärztehaus und Veranstaltungs- und Kongresszentrum entsteht auf dem Gelände des neuen Gesundheitscampus. Eine dazugehörige Parkfläche ist ebenfalls geplant.

Multifunktionskongressräume bilden das Erdgeschoss des Gesundheitszentrums. Das Klinikum Lippe erhält damit ein dringend benötigtes Veranstaltungszentrum mit Räumlichkeiten für bis zu 200 Personen. Die Obergeschosse des neuen Gebäudes sind Mietern vorbehalten, die medizinische Dienstleistungen anbieten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Ansiedlung niedergelassener Ärzte. Derzeit beginnt die Mieterakquise. Der Neubau bietet die Möglichkeit, die Gestaltung der Praxisräume und Innenausstattung an die Bedürfnisse der zukünftigen Mieter anzupassen.
„Interessenten können gern bereits jetzt mit uns Kontakt aufnehmen“, erklärt Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer und Sprecher des Klinikums, „so können wir gemeinsam Ideen entwickeln und das Ärztehaus bedarfsgerecht ausbauen.“
Die Fertigstellung des Gebäudes und damit die Übergabe der Räumlichkeiten an Nutzer und Mieter sind für das Jahr 2021 geplant.

Ein weiterer wesentlicher Bauabschnitt ist der Erweiterungsbau des Nordflügels des Klinikums (Bauteil C) einschließlich eines neuen Südflügels und eines neuen OP-Clusters. Dabei handelt es sich um Gebäude mit zwei Untergeschossen und bis zu vier Obergeschossen. Der Ausbau erfolgt in den kommenden Jahren in bedarfsorientierten Ausbaustufen.

Zielplanung ist der sukzessive Ausbau des Zentral-OP mit bis zu 16 Operationssälen und zwei bis drei OP-Sälen für ambulante Operationen, eine Zentrale Umkleide für Ärzte und Pflegedienst, die Automatisierung von Sterilgut- und OP-Lager und die Automatisierung der OP-Zulieferung. Eine neue Intensivstation mit 23 Betten sowie neue Räumlichkeiten für die Endoskopie-Abteilung werden entstehen. Die Obergeschosse des Gebäudes beherbergen moderne Bettenstationen auch mit Komfortausstattung.
„Mit dem Neubau und den damit verbundenen Umstrukturierungen werden wir die Logistik im Klinikum deutlich modernisieren und damit wesentliche Schritte in der Prozessoptimierung vorangehen sowie die dringend benötigten Bettenstationen mit modernem Komfort schaffen“, konstatiert Dr. Johannes Hütte.
Hightech und neu strukturierte Abläufe werden nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verbessern, sie erhöhen insbesondere die Patientensicherheit und Versorgungsqualität.

Im Frühjahr 2019 wird es für die Anwohner und die interessierte Bevölkerung eine Informationsveranstaltung zu den Bauarbeiten auf dem Gesundheitscampus geben.