Klinikum Lippe ist „Babyfreundliche Geburtsklinik“

Initiative bescheinigt Bindungs-, Entwicklungs-, und Stillfreundlichkeit

Detmold. Am Klinikum Lippe wird die Eltern-Kind-Bindung optimal gefördert. Dafür hat die Initiative „Babyfreundlich“ dem Klinikum heute das Qualitätssiegel „Babyfreundliche Geburtsklinik“ verliehen. PD Dr. Andreas Luttkus, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, und Susann Grabsch, Leitende Hebamme, nahmen die Auszeichnung im Medicum entgegen.

Geburtskliniken, die dieses Qualitätssiegel tragen, erfüllen die B.E.St.-Kriterien, die auf internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen. B.E.St. steht für „Bindung, Entwicklung und Stillen.“ „Diese Kriterien sind wissenschaftlich fundiert und ermöglichen die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens“, unterstrich Gisela Meese, Geschäftsführerin der Initiative „Babyfreundlich“. Zu den Kriterien gehört, dass den Müttern ermöglicht wird, nach der Geburt Hautkontakt zu ihrem Baby  zu haben und dass sie beim Stillen beraten und gefördert werden.

Für Eltern ist dies ein wichtiges Auswahlkriterium, wenn sie sich für eine Geburtsklinik entscheiden. Im Klinikum Lippe sind im vergangenen Jahr über 2.000 Babys zur Welt gekommen, Tendenz steigend. „Für uns ist es eine große Ehre, diese Anerkennung zu erhalten, mit der die besonderen Leistungen der Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt werden“, betonte Dr. Andreas Luttkus. „Unser Schulungskonzept ist umfangreich gestaltet. Alle Mitarbeiter, die mit Mutter und Kind professionell arbeiten, nehmen daran teil.“

Die WHO/UNICEF-Initiative setzt sich für die Verbreitung des Qualitätssiegels „Babyfreundlich“ in Deutschland ein und zertifiziert Geburts- und Kinderkliniken. Babyfreundliche Einrichtungen sind auch an der Auszeichnungsurkunde von WHO und UNICEF mit dem Picasso-Motiv „Maternité“ zu erkennen. Nach aktuellen Studien begünstigen die zertifizierten Kliniken die Mutter-Kind-Bindung nachweislich.