Klinikum Lippe erneut unter Top-Krankenhäusern in Deutschland

Einzelne Ärzte und Kliniken erhalten im Focus-Ranking Bestwertungen

Kreis Lippe. Jedes Jahr im Herbst veröffentlicht das Magazin „Focus Gesundheit“ eine Klinikliste, in der sich die besten Krankenhäuser Deutschlands, sortiert nach Fachrichtungen und Bundesland, wiederfinden. Das Klinikum Lippe ist in dieser Liste erneut als „Top Regionales Krankenhaus 2018“ ausgezeichnet worden. Außerdem darf sich die Klinik für Neurologie „Top Nationales Krankenhaus Parkinson“ nennen und die Klinik für Angiologie, Kardiologie und Internistische Intensivmedizin „Top Nationales Krankenhaus Kardiologie“.

Das Magazin Focus empfiehlt seinen Lesern darüber hinaus drei Chefärzte des Klinikum Lippe. Bereits im Sommer wurde eine Ärzteliste veröffentlicht, in der der Chefarzt der Neurologie in Lemgo, Prof. Dr. Christoph Redecker im Bereich Parkinson, Chefarzt Dr. Janos Hankiss aus Detmold im Bereich Handchirurgie und Prof. Dr. Wolfgang Hiller, Chefarzt der Allgemein-Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Lippe im Bereich Bauchchirurgie als Top-Mediziner ausgezeichnet worden sind.
„Diese exzellenten Bewertungen sind für uns ein Zeichen, dass wir medizinisch die richtige Strategie eingeschlagen haben“, resümiert Dr. Helmut Middeke, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikum Lippe. „Wir ruhen uns aber nicht auf den guten Ergebnissen aus, sondern nehmen sie als Ansporn, im Sinne der Patienten stetig besser zu werden.“
Neurologie in Lemgo schneidet beim Focus-Ranking gut ab: Insbesondere die Parkinson-Behandlung überzeugt
Professor Dr. Christoph Redecker ist nicht nur Chefarzt der Neurologie am Klinikum Lippe, sondern darf sich auch „Top-Mediziner 2017“ für den Teilbereich Parkinson nennen, seine Fachklinik für Neurologie ist zudem „Top Nationales Krankenhaus Parkinson 2018“. Was aber macht die Neurologie in Lemgo zu einer optimalen Anlaufstelle für Parkinsonpatienten?
„Wir haben moderne Behandlungskonzepte, ein sehr gut ausgebildetes Team aus Therapeuten, Pflege und Ärzten und stehen im ständigen fachlichen Austausch mit den entsprechenden Fachgesellschaften“, fasst Chefarzt Prof. Redecker zusammen. „Dabei sind wir immer bemüht, die beste Therapie für die individuellen Probleme unserer Parkinson-Patienten zu finden.“
Beispiel Parkinson-Komplex-Behandlung: Bei diesem stationären und interdisziplinären Behandlungskonzept setzen Patient und Behandlungsteam gemeinsam Ziele fest. In Abhängigkeit vom individuellen Beschwerdebild des Patienten erstellt das Therapeutenteam ein Therapiekonzept. Der Schwerpunkt kann beispielsweise ein intensives Gang- und Gleichgewichtstraining, ein Sprechtraining oder auch Schlucktraining sein.
Für den gesamten zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalt gilt: Die Komplexbehandlung kombiniert die diagnostischen und medikamentös-therapeutischen Möglichkeiten eines Krankenhauses mit einem intensiven Programm an physiotherapeutischen, ergotherapeutischen und sprachtherapeutischen Behandlungseinheiten. So können die vielfältigen Beschwerden des Parkinson-Syndroms gelindert werden.
Für den bundesweiten Klinikvergleich wertet das unabhängige Rechercheinstitut „MINQ“ jedes Jahr die Qualitätsdaten der Krankenhäuser aus und befragt zuweisende Ärzte. Die Klinikliste gilt als der umfangreichste Qualitätsvergleich der Krankenhäuser in Deutschland und hat sich inzwischen zu einem beliebten Orientierungsmedium für Patienten entwickelt.