Jubiläum der Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie in Bad Salzuflen

Seit 15 Jahren befindet sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikum Lippe in Bad Salzuflen.

Der Umzug von Detmold bedeutete nicht nur eine räumliche Verlagerung, sondern auch eine umfassende Veränderung des Aufgabenspektrums der Klinik. Von einer beschaulichen Klinik in Detmold ausgehend wurde eine Kinder- und Jugendpsychiatrische, Psychotherapeutische und Psychosomatische Klinik geschaffen, die für die Stadt Bielefeld und die Kreise Lippe, Herford und Minden-Lübbecke die psychiatrische Grundversorgung für alle Kinder und Jugendlichen  übernimmt. Inzwischen bilden die Hälfte der Patienten akute Notfälle. Daneben gibt es die geplanten Aufnahmen zur psychiatrischen und psychotherapeutischen bzw. psychosomatischen Behandlung. Die Patientenzahlen sind deutlich gestiegen, gleichzeitig wuchs auch das Team und insbesondere die Vergrößerung des Klinikum um eine weitere Station im Jahre 2010 milderte die Raumprobleme. Jedoch ist auch diese Entwicklung von der Zeit überholt und es wird  eine weitere Vergrößerung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik geben. In Bad Salzuflen entsteht eine weitere Tagesklinik. Für die Zukunft sind der Bau und die Einrichtung einer stationären und teilstationären Einrichtung  für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik  in Lübbecke durch das Klinikum Lippe geplant.

Bad Salzuflen ist nicht der einzige Standort, an dem heute Kinder- und Jugendliche psychiatrisch und psychotherapeutisch versorgt werden, auch in Bielefeld, Detmold, Herford und Minden befinden sich Tageskliniken, die von der Klinik in Bad Salzuflen versorgt werden.

In einer Feierstunde erinnerte Karl-Heinz Jans, Leitender Diplom Psychologe, dass am 13. September 2002 das neue Gebäude eröffnet und bezogen wurde und sprach über die Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lippe. Als besonderer Festredner war Prof. Dr. Frank Hässler aus Rostock zu Gast, der über den Einsatz von Psychopharmaka bei Kindern und Jugendlichen mit Intelligenzminderung referierte. Die Vorstellung der Schule im Klinikum durch den Direktor der Schule, Robert Wiedemann rundete das Vortragsprogramm ab.

Geführte Besichtigungen durch das sehr eindrucksvolle und schöne Gebäude erlaubten weitere Einblicke in die Arbeit der Klinik.