Eine Station voller Leben – Einweihung der neuen Palliativstation im IntensivCube Lemgo

Ein weiterer Baustein für die Gesundheitsregion Lippe: Einweihung der neuen Palliativstation im IntensivCube des Klinikum Lippe. Sie ist Teil der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Standort Lemgo unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Frank Hartmann. Die palliativmedizinische Behandlung schwerstkranker Menschen umfasst die interdisziplinäre, ganzheitliche Versorgung komplexer und sehr belastender Symptome wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit oder Angst.

Am 27. März 2019 wurde die neue Palliativstation im Erdgeschoss des IntensivCube eingeweiht. Dieser Neubau ersetzt die bisherige Palliativstation des Klinikum Lippe Lemgo. Rund ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme der Interdisziplinären Intensivstation im IntensivCube ist auch dieser weitere Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen. Zur Gesamtbaumaßnahme IntensivCube gehören zukünftig außerdem eine Stroke Unit für Schlaganfallpatienten und eine Weaning-Station, eine hochspezialisierte Station zur Entwöhnung von einer Langzeitbeatmung.

Die neue Palliativstation umfasst zehn Therapieplätze in zehn komfortablen Einzelzimmern mit Dusche und WC sowie jeweils einem eigenen Zugang zu einer großzügigen Terrasse und dem Klinikpark. Zudem bietet ein Besucherzimmer Angehörigen die Möglichkeit, dort zu übernachten. Eine moderne Küche und ein individuell gestalteter Wohnbereich laden ein, gemeinsam zu kochen, sich zu treffen, nicht allein zu sein.

Die Versorgung und Begleitung unheilbar kranker Menschen und ihrer Angehörigen ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Gemeinsam, berufsgruppenübergreifend, ambulant und stationär gelingt es, Hilfestellung bei der Krankheitsbewältigung und der Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen zu erreichen.

„Der Neubau des IntensivCubes mit der Palliativstation ist ein wichtiges Investitionsprojekt für die medizinische Versorgung in Lippe und stärkt den Klinikstandort Lemgo“, sagt Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Axel Lehmann. „Aber gerade in einer gesundheitlich schwierigen Lage gilt es, dem Patienten nicht nur die beste medizinische Versorgung, sondern vor allem eine positive und harmonische Umgebung zu bieten“, weiß Dr. Lehmann. Aus diesem Grund fördert die Gesundheitsstiftung Lippe die Palliativstation des Klinikums. Rund 13.000 Euro fließen in die Innenausstattung und die Möblierung der Station.

Grußwort von Landrat Dr. Axel Lehmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Klinikums

„Die Entscheidung für den Neubau der Palliativstation am Klinikum Lippe Lemgo war zukunftsweisend. Somit ist und bleibt sie ein wichtiger Pfeiler des herausragenden palliativen Netzwerkes in Lippe “, sagt Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer (Sprecher) des Klinikum Lippe. „Die neue Palliativstation ermöglicht auch unheilbar kranken Menschen die bestmögliche therapeutische Betreuung auf höchstem Niveau und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen in einem emotional anspruchsvollen Arbeitsalltag.“

Für die musikalische Untermalung sorgte das Duo Akkophon. Im Hintergrund: Eine Podiumsrunde zur Arbeit des Palliativnetzwerk Lippe